
Sealskinz ist eine britische Marke, die für ihre wasserdichten Socken bekannt ist. Die Idee ist einfach: eine Socke mit wasserdichter Membran, damit die Füße trocken bleiben, auch wenn der Schuh nass wird. Heute fertigt Sealskinz nach demselben Prinzip auch Handschuhe, Fäustlinge, Mützen und Caps, und viele Modelle sind nach Städten und Dörfern in der englischen Grafschaft Norfolk benannt.
Die meisten Sealskinz-Produkte sind dreilagig aufgebaut: eine strapazierfähige Außenlage, eine wasserdichte und atmungsaktive Membran in der Mitte und eine weiche Innenlage, oft aus Merinowolle oder Fleece. Die Membran – bei den Mützen Aquasealz genannt – hält Wasser draußen, lässt Schweiß aber als Dampf entweichen, sodass du nicht von innen nass wirst. Manche Socken haben zusätzlich Hydrostop, einen eng anliegenden Abschluss am oberen Rand, der es Wasser schwerer macht, in die Socke zu laufen.
Eine wasserdichte Socke ist etwas dicker als eine normale Sportsocke, weil die Membran zwischen den Lagen sitzt. Hast du eng sitzende Lauf- oder Radschuhe, probiere die Socke am besten mit dem Schuh an. Handschuhe sollen eng genug sitzen, dass du Reißverschlüsse und Bremsen bedienen kannst, aber nicht so stramm, dass die Fingerspitzen an die Nähte drücken – sonst werden sie schneller kalt.
Die Socke selbst ist wasserdicht, aber Wasser kann über den Rand laufen, wenn du in Wasser trittst, das tiefer ist als der Schaft. Wähle deshalb ein hohes Modell oder eines mit Hydrostop, wenn du oft in nassem Gelände unterwegs bist.
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