
Nicht jeder weiß genau, was eine Hardshelljacke eigentlich ist. Kurz gesagt: eine Jacke, die vollständig wind- und wasserdicht ist. Eine Hardshelljacke für Herren hat in der Regel getapte Nähte und eine wasserdichte Membran, die kein Wasser durchlässt.
Es gibt wenige Ausnahmen, bei denen eine Hardshell nicht ganz dicht ist, grundsätzlich gilt sie aber als wasserdicht. Deshalb wird sie manchmal mit einer Regenjacke verwechselt. Der Unterschied: Eine Hardshelljacke ist in Sachen Strapazierfähigkeit und Atmungsaktivität meist deutlich aufwendiger gebaut.
Eine Hardshelljacke besteht aus mindestens zwei, oft aus drei Lagen. Außen sitzt meist ein Nylonmaterial, das die Jacke vor Abrieb schützt. Es ist selbst nicht wasserdicht, aber imprägniert, damit es sich nicht vollsaugt. Das ist wichtig für die Atmungsaktivität: Ist der Oberstoff durchnässt, leidet die Atmungsaktivität.
Auf der Rückseite des Oberstoffs liegt die wasserdichte Membran, zum Beispiel Gore-Tex. Sie hat unzählige mikroskopisch kleine Poren, durch die von außen kein Wasser dringt, durch die aber Schweiß als Dampf entweichen kann. Die Membran bestimmt maßgeblich Wasserdichtigkeit und Atmungsaktivität, deshalb ist sie bei den meisten Jacken deutlich angegeben.
Die dritte Lage schützt die Membran von innen vor Abrieb durch Körper und Kleidung. Günstige Hardshelljacken haben diese Lage nicht immer – sie sind dann zweilagig und etwas weniger strapazierfähig.
Oft werden wir gefragt, ob man eine Hardshelljacke zum Skifahren tragen kann. Die Antwort: ja. Sie ist wind- und wasserdicht und eignet sich sehr gut als äußerste Schicht.
Ein Vorteil gegenüber einer klassischen Skijacke: Du kannst deine Körpertemperatur leicht regeln, indem du Schichten ausziehst. Mit Funktionsunterwäsche darunter erreichst du die bestmögliche Atmungsaktivität. Die Hardshell selbst wärmt nicht – kombiniert mit Skiunterwäsche und einem Skipullover ist sie aber eine ausgezeichnete Wahl, besonders für aktive Skifahrer. Lieber gefüttert? Dann schau dir unsere Skijacken für Herren an.
Wasche die Jacke – aber nicht zu oft. Schmutz verschlechtert die Atmungsaktivität, eine falsche oder zu häufige Wäsche schadet ihr aber ebenso. Lies zuerst das Pflegeetikett und verwende ein Waschmittel für Funktionsbekleidung, das die Membran schont. Erlaubt es das Etikett, kannst du die Jacke bei niedriger Temperatur im Trockner trocknen. Danach frischst du die wasserabweisende Ausrüstung mit einer Imprägnierung auf.
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