
Beim Kauf von Skihandschuhen stellen sich einige Fragen: Welches Material? Welche Marke? Und welcher Typ – Fingerhandschuh oder Fäustling? Hier erfährst du kurz und knapp, was du vor der Wahl wissen solltest. Direkt zum Sortiment geht es hier:
Früher war der Fünffingerhandschuh fast die einzige Wahl. Heute sind auch Dreifingerhandschuhe und Fäustlinge sehr gefragt. Die Vor- und Nachteile im Überblick:
Die sichere Wahl für Einsteiger, die noch keine Übung darin haben, mit Handschuhen Stöcke, Helmverschluss und Schnallen zu bedienen. Die Finger bleiben voll beweglich: Du kannst die Skischuhe schließen und den Helm aufsetzen, ohne die Handschuhe auszuziehen, und hast einen sicheren Griff um den Skistock. Der einzige Nachteil: Bei großer Kälte bleiben die Hände etwas schwerer warm. Alle klassischen Skihandschuhe
Fäustlinge haben nur ein kleines Fach für den Daumen und ein großes für die übrigen Finger, die sich so gegenseitig wärmen. Ideal, wenn dir Komfort und Wärme wichtiger sind als Fingerfertigkeit oder wenn du schnell kalte Finger bekommst. Auch für Kinder auf der ersten Skireise sind Fäustlinge eine gute Wahl. Alle Fäustlinge
Der Dreifingerhandschuh, auch Lobster genannt, verbindet Fingerhandschuh und Fäustling: Daumen und Zeigefinger haben ein eigenes Fach, Mittel-, Ring- und kleiner Finger teilen sich eines. So behältst du Beweglichkeit und hast trotzdem warme Finger. Alle 3-Finger-Skihandschuhe
Dünne Innenhandschuhe, auch Liner genannt, trägst du unter Skihandschuhen oder Fäustlingen. Trotz ihrer geringen Stärke bringen sie spürbar mehr Wärme, und an trockenen, milden Wintertagen kannst du sie auch allein tragen. Alle Innenhandschuhe
Dünne Handschuhe aus Wolle eignen sich für milde Tage oder als Innenhandschuh an sehr kalten Tagen am Berg.
Hestra stellt seit 1936 Handschuhe her und gehört zu den beliebtesten Marken für Skihandschuhe. Wir führen eine große Auswahl an Modellen und Farben – ideal, wenn du hohe Qualität von einer renommierten Marke suchst: Hestra Skihandschuhe. Von Cairn bekommst du Fingerhandschuhe und Fäustlinge mit einem sehr guten Preis-Leistungs-Verhältnis, für Kinder und Erwachsene. Hestra können wir besonders empfehlen, wenn du die besten Eigenschaften suchst – der Preis ist etwas höher, dafür bekommst du viel Gegenwert. Bei Lenz findest du beheizbare Handschuhe für alle, die an kalten Tagen kaum warme Finger behalten. Außerdem im Sortiment: Zanier, Sealskinz und Salomon.
Die richtige Größe ist nicht nur für den Komfort wichtig, sondern auch für die Wärme. Ist der Handschuh zu klein, werden die Finger schnell kalt. Ist er zu groß, kann deine Körperwärme ihn nicht ganz aufwärmen. Je nach Marke wird unterschiedlich gemessen – vom Handgelenk bis zur Fingerspitze, die Breite des Handrückens oder der Handumfang. Nutze deshalb die Größentabelle beim jeweiligen Produkt.
Skihandschuhe kannst du auch an kalten Wintertagen im Alltag tragen. Weil du sie so mehrere Monate im Jahr nutzt, lohnt sich ein Modell in etwas höherer Qualität. Lederhandschuhe pflegst du am besten mit einem Lederbalsam, damit sie nicht austrocknen.
Fäustlinge, weil sich die Finger gegenseitig wärmen. Der Dreifingerhandschuh liegt dazwischen. Zusätzlich kannst du dünne Innenhandschuhe darunter tragen, die trotz ihrer geringen Stärke spürbar wärmen.
Greif zu Fäustlingen und kombiniere sie bei Bedarf mit einem Innenhandschuh. Wer selbst damit friert, ist mit beheizbaren Handschuhen gut beraten. Und achte auf die richtige Größe: In einem zu kleinen Handschuh werden die Finger schneller kalt.
Für Kinder auf der ersten Skireise sind Fäustlinge eine gute Wahl, weil sie besonders warm halten und leicht anzuziehen sind.
Nasse Handschuhe trocknest du am besten langsam bei Zimmertemperatur. Direkte Hitze von Heizung oder Ofen kann vor allem Leder austrocknen und hart werden lassen. Beachte beim Waschen immer das Pflegeetikett.